Aktuelle Meldungen

Seit Kurzem finden Sie die DGNI in den sozialen Netzwerken: Facebook und LinkedIn. Soziale Netzwerke bekommen eine immer größere Bedeutung, denn sie bieten uns die Möglichkeit, über aktuelle Themen zu diskutieren, aufzuklären und zu informieren– unabhängig, authentisch und wissenschaftlich fundiert. Mit unseren Profilen auf Facebook und LinkedIn erhalten Nutzer aktuelle, interessante und relevante Themen zur Arbeit der Gesellschaft, Kongressen & Veranstaltungen, Leitlinien & Studien, Ausbildungsmöglichkeiten und Nachwuchsförderung. Gleichzeitig können Mitglieder und Interessierte miteinander in den Dialog treten, schnell und unkompliziert. Folgen Sie uns, diskutieren Sie über aktuelle Themen aus der NeuroIntensivmedizin und darüber hinaus! Vernetzen Sie sich– denn die DGNI verbindet.

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Auf unserem LinkedIn-Profil gibt es aktuelle Infos und News, insbesondere im Bereich der Nachwuchsförderung. Hier können Sie sich mit  KollegInnen vernetzen und in Kontakt treten.
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Auf der Facebook-Seite der DGNI möchten wir aktuelle Informationen, authentische Einblicke und News rund um die Themen der DGNI bereitstellen. Wir freuen uns neben Likes und Followern natürlich auch auf Fragen, Anregungen und Verlinkungen!
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Prof. Dr. Oliver SakowitzVom 20. – 22. Januar 2022 findet die ANIM 2022 in der inneren Metropolregion Stuttgart statt, interdisziplinär und berufsgruppenübergreifend in der württembergischen Residenzstadt Ludwigsburg. Kongresspräsident Prof. Dr. med. Oliver Sakowitz, Ludwigsburg, betont die ungebrochene Relevanz der 39. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG). Als Bindeglied zwischen Forschung und Praxis der neuromedizinischen Fachrichtungen sowie dem Pflege- und Therapiebereich stehe die ANIM 2022 in einer besonderen Verantwortung. Auch hier habe die Covid19-Pandemie gezeigt, welch entscheidende Bedeutung die unmittelbaren Auswirkungen neuer Erkenntnisse von Forschung und Wissenschaft auf die klinische Praxis haben können.

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Im „The New England Journal of Medicine“ erschien eine wegweisende Arbeit [1] der Charité-Universitätsmedizin, der Universitätsmedizin Greifswald und des IGNITE-Netzwerks*. Darin wird eine Fallserie berichtet, in der sich Betroffene nach Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin wegen heftiger Kopfschmerzen vorstellten und alle Laborkriterien einer Vakzin-induzierten thrombotischen Thrombopenie (VITT) erfüllten, ohne dass jedoch die gefürchteten Hirn- oder Sinusvenenthrombosen vorlagen. Durch eine frühzeitige, konsequente Behandlung konnten bei der Mehrzahl thrombotische Ereignisse verhindert werden. Offensichtlich bietet das „Prä-VITT-Syndrom“ ein therapeutisches Fenster, um den gefürchteten Impffolgen wie Sinus- und Hirnvenenthrombosen effektiv entgegenzuwirken.

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der NeuroIntensivmedizin,

bis Ende Juli 2021 hat die COVID-19-Pandemie in Deutschland über 3,76 Millionen Erkrankte verursacht, davon sind 3,65 Millionen genesen, etwa 20.000 sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch betroffen und über 90.000 mit dem Virus infizierte Patienten haben wir nach drei Wellen erhöhter Inzidenz zu betrauern.
Der „Lockdown“ wurde zur wirksamsten Maßnahme der gesundheitspolitischen Steuerung zur Entschleunigung der Pandemie und Entlastung der Kliniken und Intensivstationen. Impf- und Teststrategien wurden entwickelt. Wenngleich oft stockend, ist es diesem Vorgehen vermutlich zu verdanken, dass die Zahlen nicht viel drastischer ausfielen, wie anderswo in der Welt mit insgesamt über 190 Millionen Erkrankungsfällen, 4 Millionen Todesfällen, von letzteren allein 1,5 Millionen in USA, Indien und Brasilien.

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Prof. Dr. med. Julian Bösel, FNCS, FESO, BIldnachweis Klinikum KasselDie DIVI hat mit einer Stellungnahme auf den Gesetzentwurf zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (DVPMG) reagiert, in dem weitere Regelungen einer beschleunigten Digitalisierung im Gesundheitswesen vorgesehen sind. Insbesondere in Bezug auf die Nachhaltigkeit der Neuregelungen bestehe zwingender Änderungsbedarf. Für eine verstärkte Nutzung von Telekonsilen sollte es finanzielle Anreize geben. Sinnvoll sei eine außerbudgetäre Vergütung für Krankenhäuser mit nachgewiesener Expertise, wie sie für die Intensivmedizin in einer AWMF Leitlinie definiert sind. „Die DGNI schließt sich dieser Stellungnahme an und hat den Prozess bereits berufspolitisch begleitet und unterstützt“, betont DGNI-Präsident Prof. Dr. Julian Bösel, Kassel.

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Prof. Dr. med. Julian Bösel © Klinikum Kassel

Liebe Mitglieder der DGNI, liebe Interessierte der Neurointensivmedizin,

etwas verspätet möchte ich Sie als neuer Präsident der DGNI herzlich grüßen.
Weil der Beginn meiner Amtszeit von einem sehr traurigen Ereignis für uns alle geprägt war, wollte ich diesem zunächst den gebührenden Raum geben: Unser hochgeschätztes langjähriges Präsidiumsmitglied, ehemaliger Präsident und Schatzmeister, Prof. Dr. Wolfgang Müllges, verstarb unerwartet im Februar dieses Jahres. Seinen Nachruf konnten Sie auf unserer Homepage und in diversen Journalen lesen. Er war ein leidenschaftlicher Mitstreiter für die Sache der Neurointensivmedizin und wird uns unvergesslich sein. Die Lücke, die er in der DGNI hinterlässt, ist nicht zu füllen, aber wir werden unser Bestes tun, die Geschicke der Fachgesellschaft auch in seinem Sinne fortzuführen.
Nun ist es an der Zeit, nach vorn zu blicken, denn die DGNI steht vor großen Herausforderungen. Die Bedeutung der Intensivmedizin in Neurologie und Neurochirurgie wird medizinisch, ethisch und ökonomisch immer stärker, die Ausbildung von Medizinern für diese Spezialdisziplin immer drängender und die Vernetzung mit anderen Fachgesellschaften immer wichtiger.

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