Pressemeldungen

Session Alter „Wir müssen weise entscheiden, wie weit wir mit unseren Therapien gehen können“ gab der diesjährige Kongresspräsident Prof. Dr. Wolfgang Müllges zur Kongresseröffnung zu bedenken. Dieser Satz gilt auch und gerade für die Behandlung von sehr alten Patienten. Dem Thema „Intensivmedizin im hohen Alter – Erfolg und Grenzen“ widmete die ANIM 2018 eine eigene Sitzung. Prof. Dr. Dr. Werner Hacke stellte hierbei an mehreren Studien dar, dass beim akuten ischämischen Schlaganfall sowohl die Thrombolyse als auch die mechanische Thrombektomie auch im höheren Alter erfolgreich durchgeführt werden können.

ANIM2018 Preistraeger

Hans-Georg-Mertens-Preis und der Forschungspreis der DGNI

Würzburg.  Zur Kongresseröffnung der ANIM 2018 übergab Prof. Dr. Jürgen Meixensberger, Neurochirurg aus Leipzig und Vizepräsident der DGNI, am 08.02.2018 den mit 20.000 Euro dotierten DGNI-Forschungspreis, der nun schon zum dritten Mal verliehen wurde. Preisträgerin ist die Neurochirurgin Dr. Nadine Lilla, Würzburg. Sie überzeugte die Jury durch ihre Arbeit zum Thema „Charakterisierung metabolischer Veränderung nach Subarachnoidalblutung“ sowie durch ihre Vorarbeiten zu einem translationalen Therapieansatz metabolischer Veränderungen in der Frühphase der SAB.

Ebenfalls während der Kongresseröffnung wurde der mit 5.000 Euro dotierte Hans-Georg- Mertens-Preis der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) verliehen, der junge Wissenschaftler in ihren Forschungsvorhaben unterstützt.

ANIM2018 Joint Meeting2 Überaus lebhafte Diskussionen gab es beim zweiten Joint Meeting mit der Neurocritical Care Society (NCS) am zweiten Kongresstag der ANIM 2018 in Würzburg mit über 100 Teilnehmern. „Diese Resonanz hat wirklich alle Erwartungen übertroffen!“, so Prof. Dr. Georg Gahn, Präsident der DGNI. Unter dem gemeinsamen Vorsitz eines deutschen und eines amerikanischen Experten gab es abwechselnd hochkarätige Vorträge von deutschen und amerikanischen Medizinern und Forschern mit anschließender Diskussion.

ANIM2018 Praesidenten Symposium „Angst war nie ein Thema hier.“ Mit diesem Satz eröffnete Prof. Dr. Wolfgang Müllges heute das Präsidentensymposium auf der ANIM 2018 – Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin in Würzburg. Ihm steht es als diesjährigem Kongresspräsidenten zu, einem Symposium seine persönliche Ausprägung zu geben. Er klärte das Auditorium darüber auf, dass noch nie das Thema Angst im wissenschaftlichen Programm der ANIM aufgegriffen wurde. „Wir müssen immer wieder erleben, dass viele Patienten schlechte, angstbesetzte Erinnerungen an uns und die Zeit auf der Intensivstation haben, ganz unabhängig vom Behandlungserfolg.

ANIM2018 Eroeffnung Würzburg. „Die Kongresstage werden bunt und abwechslungsreich, denn wir haben ein ganz besonderes Programm in diesem Jahr“, betonte Tagungspräsident Prof. Dr. med. Wolfgang Müllges, Neurologische Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Würzburg, schon zur Kongresseröffnung, dem ersten Höhepunkt mit integrierter Preisverleihung für herausragende Arbeiten im Bereich der Intensiv- und Notfallmedizin bei der diesjährigen ANIM (Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin). 

Weitere Beiträge...