Aktuelle Meldungen

Fotolia 200634982 Subscription Monthly M Phase-B-Neurorehabilitation auf einer Intensivstation ist eine hohe Herausforderung sowohl für Ärzte, Pflege und letztendlich Patienten. Die frühe Förderung neuroplastischer und neuroregenerativer Prozesse nach Schädigung bleibt häufig hinter der Behandlung allgemeiner neurologischer und internistischer Komplikationen inklusive dem weaning vom Respirator zurück. Zu diesem Thema sind zumindest tierexperimentell einige interessante Studien in der letzten Zeit veröffentlich worden auf die im Folgenden exemplarisch eingegangen wird.

Ein Delir ist eine häufig anzutreffende Komplikation bei Intensivpatienten: ca. 40-80 Prozent der Intensivpatienten weisen ein Delir auf. Es ist charakterisiert durch ein plötzliches und fluktuierendes Auftreten, Störungen in der Aufmerksamkeit, dem Bewusstsein und dem Denken und hat dabei eine organische Ursache. Delirien können sich in hyperaktiver Form äußern, aber auch in hypoaktiver Form, bzw. in gemischter Form. Die Konsequenzen eines Delirs bestehen häufig in einer verlängerten Dauer der Beatmung, des Aufenthaltes auf Intensivstation und im Krankenhaus, einer schlechteren Rehabilitation,

preise Prof. Dr. Wolfgang Müllges (Würzburg) durfte zufrieden sein. An die 1300 Teilnehmer konnte der Kongresspräsident für die vor 3 Wochen erfolgreich beendete ANIM 2018 mobilisieren. Ärzte und Pflegende der NeuroIntensivmedizin nicht nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fanden sich zur Fort- und Weiterbildung sowie zum wissenschaftlichen Diskurs vom 8.-10. Februar 2018 im Congress Centrum Würzburg. Eines der I-Tüpfelchen des diesjährigen Kongresses war das Joint Meeting mit der Neurocritical Care Society (NCS), die mit einer Delegation von 25 Teilnehmern erschien.

DGNI Pflegepreis: „Aus der Praxis für die Praxis!“

ANIM2018 Preistraeger2 Der von der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin ausgeschriebene und mit 500 Euro dotierte DGNI-Pflegepreis, wurde in angenehmer Atmosphäre im Würzburger Bürgerspital Weinstuben von dem DGNI-Präsidenten Prof. Dr. Georg Gahn, Karlsruhe, an Tobias Heckelsmüller, Erlangen, übergeben, der in Eigeninitiative eine interessante Untersuchung durchführte mit dem Thema: „Lässt sich die kontrollierte Beatmungszeit von neurologischen Intensivpatienten mit intrazerebraler Blutung durch Vorspielen von Angehörigenstimmen per Kopfhörer verkürzen?“

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Fünf Fachgesellschaften, die ebenfalls Gebiete und Aufgaben innerhalb des Fachgebietes NeuroIntensivmedizin vertreten, bezeichnet die DGNI als Nachbargesellschaften. Untereinander stehen diese Fachgesellschaften in gutem Kontakt, entsenden Mitglieder in gemeinsame Arbeitsgruppen oder führen gemeinsam Veranstaltungen durch.