SummerSchool2016 EindruckIn diesem Jahr fand die IGNITE Summer School vom 28.–30. September 2016 schon zum zweiten Mal statt – und die Resonanz auf das Angebot war wieder hervorragend. Innerhalb weniger Wochen waren alle Teilnehmerplätze vergeben und die Warteliste gut gefüllt. Als Dozenten konnten aus dem IGNITE-Netzwerk heraus 15 führende Ärzte von neurologischen, neurochirurgischen und interdisziplinären Intensivstationen aus ganz Deutschland gewonnen werden, die 21 Hands-on-Workshops und interaktive Vorträge anboten.

Thematisch wurden die häufigsten Krankheitsbilder wie z. B. schwere ischämische Schlaganfälle, Status epilepticus, Hirnblutungen, Schädel-Hirn-Trauma sowie die Diagnostik des irreversiblen zerebralen Funktionsausfalls, sonographisches Neuromonitoring und Prinzipien und Praktiken der allgemeinen Intensivmedizin wie z. B. Hämodynamik, kardiopulmonale Reanimation und Sedierung behandelt. Dafür gab es Lob von den Teilnehmern, die die Themenauswahl und -aktualität des wissenschaftlichen Programms durchweg als „sehr gut“ bis „gut“ beurteilten.

„Der praktische Bezug zum Klinikalltag war uns bei der Zusammenstellung besonders wichtig“, erläutert Prof. Dr. Christian Dohmen, Leiter der Summer School. Damit Fragen und individueller Austausch nicht zu kurz kamen, wurde in drei Kleingruppen mit jeweils nur 13 Personen gearbeitet – für die Teilnehmer ein echter Gewinn!

Rundum gut versorgt

Auch organisatorisch waren die jungen KollegInnen in besten Händen: Pro Kleingruppe fungierte ein Student der gastgebenden Uni Köln als Lotse auf dem Campus und in der Stadt – so blieb der Kopf frei für das neue Wissen.
Am Donnerstag, 29.9.2016 ging es in die Szenebar Hallmackenreuther, wo bei Musik und Buffet in zwangloser Atmosphäre bis in den späten Abend hinein diskutiert wurde.
Das Feedback der Teilnehmer am Ende: überwältigend positiv! Alle würden die Summer School weiterempfehlen. Wer dieses Jahr vergeblich gewartet hat, hat 2017 wieder eine Chance. Die dritte Summer School ist bereits in Planung – im nächsten Spätsommer geht es ins sonnige Freiburg.

Summer School unterstützt Forschung und Ausbildung in der NeuroIntensivmedizin

Der Gewinn aus der Summer School geht direkt an die DGNI-Stiftung, um damit wiederum Forschung und Ausbildung in der NeuroIntensivmedizin zu fördern. Die DGNI- Stiftung fördert wissenschaftliche Projekte auf dem Gebiet der NeuroIntensiv- und Notfallmedizin mit einer Priorisierung für multizentrische Studien. Initiatoren von Forschungsprojekten innerhalb der NeuroIntensivmedizin können sich mit einem Antrag auf Förderung ihres Vorhabens an die DGNI-Stiftung wenden.