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Die Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) wurde im Jahre 2008 gegründet und ist ein Zusammenschluss von neurologischen und neurochirurgischen Intensiv- und Notfallmedizinern. Sie geht hervor aus der Arbeitsgemeinschaft für Neurologische Intensivmedizin (ANIM) bzw. nach deren Umbenennung aus der Deutschen Gesellschaft für Neurologische Intensivmedizin. Aktuell hat die DGNI mehr als 700 Mitglieder, die als Ärzte, Pfleger oder Therapeuten im Bereich der Neurointensivmedizin arbeiten.
Die Gesellschaft fördert Wissenschaft, Praxis, Forschung und Pflege in der neurologischen und neurochirurgischen Intensiv- und Notfallmedizin. Sie hat sich zum Ziel gesetzt sowohl die klinischen Versorgungsstrukturen wie auch die wissenschaftliche Fortentwicklung auf dem Gebiet der Neurointensivmedizin und Notfallmedizin zu unterstützen, damit Patienten mit Gehirnblutung, Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, um nur einige zu nennen, überall auf höchsten Niveau behandelt werden können.
Die DGNI steht in sehr engem Kontakt mit ihren vier Nachbargesellschaften: der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG).
Die NeuroIntensivmedizin
Die Neurointensivmedizin beschäftigt sich mit der Versorgung von neurologischen und neurochirurgischen schwerstkranken Patienten. Sie ist ein integraler Bestandteil nicht nur in der klinischen Versorgung, sondern auch in der wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Fächer Neurologie und Neurochirurgie. |