| Prof. Dr. Rainer Dziewas erhält H. G. Mertens Preis |
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Dies gab Prof. Dr. Andreas Unterberg als Präsident der DGNI am 19. Januar 2012 auf der Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin (ANIM) in Berlin bekannt. Mit Hilfe magnetenzephalografischer Untersuchungen bei Schlaganfallpatienten mit Dysphagie konnte Dziewas nachweisen, dass sowohl eine Reduktion der ipsiläsionalen als auch der kontraläsionalen schluckaktbezogenen Hirnaktivität vorliegt. Möglicherweise lässt sich in Zukunft diese Erkenntnis auch therapeutisch nutzen, indem man stimulatorisch interveniert.
Forschungsinteresse gilt den Schlaganfall-bedingten Schluckstörungen Prof. Dr. Andreas Unterberg würdigte die Leistungen des Preisträgers im Bereich der Schlaganfall-assoziierten Dysphagie. Im Jahr 2007 habilitierte Dziewas sich bereits mit diesem Thema. Seit 2010 ist er außerplanmäßiger Professor an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Weiter hat Dziewas ein endoskopisch-basiertes Untersuchungsprotokoll entwickelt und evaluiert. Es kann auf der ITS eingesetzt werden, um Dysphagie-Patienten zu identifizieren und die wichtige Frührehabilitation einzuleiten. Zudem war er an der Entwicklung einer Magensonde beteiligt, die den Schluckreflex triggert und somit die Sondenlegung bei Dysphagie-Patienten erleichtert.
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(Berlin, 19.01.2012) Der von der DGNI und der DGN alle zwei Jahre ausgelobte H.G. Mertens Preis für innovative therapierelevante Forschung im Bereich der neurologischen Intensivmedizin und der allgemeinen Neurologie geht an Prof. Dr. Rainer Dziewas aus Münster. 