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Neue internationale GBS Studie: The International GBS Outcome Study (IGOS) |
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Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 13:26 Uhr |
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(22.02.2012) Die Peripheral Nerve Society (PNS) bereitet in Zusammenarbeit mit dem Inflammatory Neuropathy Consortium (INC) momentan eine der größten jemals durchgeführten Studien zum Krankheitsverlauf und Folgezustand bei Guillain-Barré-Syndrom (GBS) vor. Das Ziel der Studie besteht darin, klinische und biologische Parameter zu identifizieren, um den Krankheitsverlauf und Ausgang beim GBS frühestmöglich und mit höchster Sicherheit vorhersagen zu können.
Es handelt sich um eine prospektive, internationale multizentrische Studie mit dem ehrgeizigen Ziel, insgesamt 1000 Patienten mit GBS und Miller-Fisher-Syndrom (MFS) innerhalb der ersten vier Wochen nach Beginn der Erkrankung einzuschließen.
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Aneurysmen – Clippen oder Coilen |
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Freitag, den 17. Februar 2012 um 13:13 Uhr |
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(17.02.2012) Bei der Versorgung von Aneurysmen liegen die fachspezifischen Sichtweisen von Neurochirurgen, Neuroradiologen und Neurologen relativ nah beieinander. So lautet das Fazit einer wissenschaftlichen Sitzung bei der diesjährigen Arbeitstagung für Neurointensivmedizin (ANIM) am 19. Januar in Berlin.
Liegt ein rupturiertes Aneurysma vor, stellt sich heutzutage die Frage, welche Patienten nicht interventionell oder chirurgisch behandelt werden sollten, meinte Prof. Dr. Andreas Raabe, Universitätsklinik für Neurochirurgie, Bern. Wir behandeln heute auch Patienten mit schweren Blutungen und Bewusstseinstörungen, die als WFNS 5 klassifiziert sind. Dabei sollte jedoch sehr sorgfältig beurteilt werden, ob der fragliche Patient von der Behandlung profitiert.
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Neue Therapiemöglichkeiten für Querschnitts-Patienten |
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Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 13:56 Uhr |
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(01.02.2012) Nervenfasern des Rückenmarks können sich nach schweren Verletzungen regenerieren, wenn ein Antikörper den Nervenwachstumshemmstoff Nogo-A neutralisiert. Das gilt zumindest für Ratten und Makaken, denen spinale Traumata zugefügt wurden, erläuterte Prof. Martin Schwab, Institut für Hirnforschung, Zürich, auf dem Präsidentensymposium der Arbeitstagung NeuroIntensivmedizin (ANIM) am 19. Januar 2012.
Ob das auch für querschnittsverletzte Menschen gilt, wird demnächst eine „Proof-of-concept–Studie“ (Phase-II) zeigen. In einer ersten, in Zusammenarbeit mit Novartis durchgeführten Studie (Phase-I), hatten frisch verletzte querschnittsgelähmte Patienten hohe Dosen eines Antikörpers gegen den Nervenwachstumshemmstoff Nogo-A erhalten. Das erfreuliche Resultat sei, so Schwab, dass es keine negativen Nebenwirkungen gab.
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Neuro-EHEC: Krise bewältigt – Neue Erkenntnisse kurz vor Publikation |
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 09:57 Uhr |
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(27.01.2012) Im Mai 2011 hatten sich in Deutschland, vor allem in den nördlichen Bundesländern, 4794 Menschen (Robert Koch Institut, Dez.2011) mit dem EHEC-Erreger infiziert. 852 entwickelten ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS). Von diesen Patienten entwickelten etwa 50% neurologische Symptome. Dies berichtete Prof. Dr. Christian Gerloff, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf (UKE), auf der ANIM 2012 in Berlin.
Das durch eine EHEC-Infektion ausgelöste Krankheitsbild ist schon lange bei Kindern bekannt, allerdings sehr selten. Die größte publizierte Fallserie umfasst 24 Fälle aus über 30 Jahren. Diese Zahlen sind nicht vergleichbar mit der letztjährigen EHEC-Epidemie, die eine ganz andere Dimension besaß, betonte Gerloff.
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Prof. Dr. Rainer Dziewas erhält H. G. Mertens Preis |
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Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 16:43 Uhr |
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(Berlin, 19.01.2012) Der von der DGNI und der DGN alle zwei Jahre ausgelobte H.G. Mertens Preis für innovative therapierelevante Forschung im Bereich der neurologischen Intensivmedizin und der allgemeinen Neurologie geht an Prof. Dr. Rainer Dziewas aus Münster.
Dies gab Prof. Dr. Andreas Unterberg als Präsident der DGNI am 19. Januar 2012 auf der Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin (ANIM) in Berlin bekannt. Mit Hilfe magnetenzephalografischer Untersuchungen bei Schlaganfallpatienten mit Dysphagie konnte Dziewas nachweisen, dass sowohl eine Reduktion der ipsiläsionalen als auch der kontraläsionalen schluckaktbezogenen Hirnaktivität vorliegt. Möglicherweise lässt sich in Zukunft diese Erkenntnis auch therapeutisch nutzen, indem man stimulatorisch interveniert.
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Höhepunkte der ANIM 2012 – Im Gespräch mit Kongresssekretär Dr. Gerhard Jan Jungehülsing |
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Freitag, den 23. Dezember 2011 um 11:48 Uhr |
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Traditionell sind Weihnachten und die Tage bis Silvester eine Zeit der Rückschau. Die DGNI blickt lieber voraus – zusammen mit dem Kongresssekretär der Arbeitstagung NeurointensivMedizin, Dr. Gerhard Jan Jungehülsing. Im Visier: Aktuelle und traditionelle Themen der ANIM, die vom 18. bis zum 21. Januar 2012 in Berlin statt findet.
Die ANIM 2012 ist die 29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG). Was hat Tradition? Jungehülsing: Das Besondere an der ANIM ist, dass hier verschiedene Fach- und Berufsgruppen zusammenkommen. Hier treffen sich Ärzte aus der Neurochirurgie, der Neurologie, der (Neuro-) Radiologie, der Anästhesie und anderen Fächern, Pflegepersonal, Logopäden, Ergotherapeuten, Studienassistenten und andere in der Intensivmedizin Tätige, um sich auszutauschen und fortzubilden. Mit schätzungsweise 1500 Teilnehmern erwarten wir in Berlin einen Besucherrekord.
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