DEcompressive Surgery for the Treatment of Malignant INfarction of the Middle Cerebral ArterY – Registry

Dekompressionsoperation für die Behandlung des malignen Mediainfarkts – Register

Prof. Dr. Eric Jüttler Dr. med. Hermann Neugebauer

Koordinatoren: Prof. Dr. Eric Jüttler, MSc (Neurologie, Centrum für Schlaganfallforschung Berlin , Charité)
Stellv. Koordinator: Dr. Hermann Neugebauer (Centrum für Schlaganfallforschung Berlin, Charité)

Bisher teilnehmende Zentren (39): Sächsisches Krankenhaus Arnsdorf, Klinikum Augsburg, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Unfallkrankenhaus Berlin (Neurologie), Unfallkrankenhaus Berlin (Neurochirurgie), Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der Technischen Universität Dresden, Städtisches Krankenhaus Dresden Neustadt, Universitätsklinikum Düsseldorf, Klinikum Duisburg, Klinikum Emden Hans-Susemihl-Krankenhaus, HELIOS Klinikum Erfurt, Universitätsklinikum Erlangen, Krankenhaus Nordwest Frankfurt, Universitätsklinik Freiburg (Neurologie), Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, Universitätsklinikum Halle (Saale), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Medizinische Hochschule Hannover, Universitätsklinik Heidelberg Neurologische Klinik, Universitätsklinikum Jena, Universitätsklinikum Leipzig, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Klinikum Meiningen, St. Josef Krankenhaus Moers, Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum rechts der Isar Technischen Universität München Neurokopfzentrum, Universitätsklinikum Münster, Klinikum Nürnberg Süd Neurologie, Klinikum Nürnberg Süd Neurochirurgie, Katholischen Kliniken Oberhausen, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg, Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam, Kreiskrankenhaus Prignitz, Universitätsklinikum Regensburg, Klinikum Rosenheim, Klinikum Stuttgart (Neurologie), Klinikum Stuttgart (Neurochirurgie), Eberhard Karls Universität Tübingen, Ammerland-Klinik Westerstede

In Vorbereitung (13): Universitätsklinikum Aachen, Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide, Städtischen Klinikums Braunschweig, Knappschaftskrankenhaus Dortmund , Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, SRH Wald-Klinikum Gera, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Westpfalz-Klinikum GmbH Standort I Kaiserslautern, Uniklinik Köln, Krankenhaus Ludmillenstift Meppen, Johannes Wesling Klinikum Minden, Klinikum Offenbach, Universitätsklinikum Ulm

Stand der Studie: Rekrutierend – weitere Teilnehmer willkommen




Hintergrund:

Patienten mit raumfordernden Infarkten einer Großhirnhemisphäre, so genannten „malignen“ Mediainfarkten, haben auch bei maximaler konservativer intensivmedizinischer Therapie eine sehr schlechte Prognose. Nur etwa 20% der Patienten überleben einen raumfordernden Hirninfarkt im Mediastromgebiet. Eine Behandlungsalternative stellt die frühe operative Dekompressionstherapie (dekompressive Hemikraniektomie) dar. Randomisierte kontrollierte Studien, die eine rein konservative Therapie mit der dekompressiven Hemikraniektomie verglichen, zeigten eine deutliche Reduktion der Letalität durch die Operation und gleichzeitig erhöhte die Operation weder relativ noch absolut die Zahl bettlägeriger und pflegebedürftiger Patienten, was in der Vergangenheit immer wieder befürchtet worden war. Zudem verdoppelte sich durch die operative Therapie die Chance, mit einer vergleichsweise geringen Behinderung zu überleben. Allerdings waren nach einem Jahr nahezu ein Drittel der Patienten und damit etwa 40% der Überlebenden schwer behindert. Dem gegenüber stehen etwa 8% der Überlebenden mit schwerer Behinderung unter konservativer Therapie. Aus diesem Grund ist die Entscheidung für ein operatives Vorgehen nach wie vor eine individuelle Therapieoption. Dies gilt insbesondere für ältere Patienten und Patienten mit Infarkten der sprachdominanten Hemisphäre. Hinsichtlich dieser Patientengruppen war die Anzahl der in den randomisierten Studien behandelten Patienten zu gering, um verlässliche Aussagen zur Überlegenheit der Operation zu treffen. In gleicher Weise konnten die Fragen, ob eine frühe Behandlung einer abwartenden Haltung mit engmaschigem Monitoring überlegen ist, welche prognostischen Faktoren das klinische Ergebnis beeinflussen und wie die Akzeptanz von bleibender Behinderung unter den Überlebenden einzuschätzen ist, bislang nicht ausreichend beantwortet werden. Für verlässliche Aussagen waren die Patientenzahlen jeweils zu klein.
Neben der Untersuchung dieser Fragestellungen soll DESTINY-R die Umsetzung der Ergebnisse der Studien, also die tatsächliche Anwendung der operativen Therapie im klinischen Alltag, untersuchen. Um ein möglichst genaues Abbild der realen Verhältnisse zu schaffen, kann jeder Patient mit einem potentiell raumfordernden Mediainfarkt (hier definiert als Infarktausdehnung größer als 50% des Mediastromgebietes) in das DESTINY-Register eingeschlossen werden.


Detaillierte Studienbeschreibung:

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Studienprotokoll
DESTINY R


Status: Rekrutierend


Durchführende:

Prof. Dr. Eric JüttlerLeiter der Gesamtstudie:
Prof. Dr. Eric Jüttler (Berlin)


 Dr. med. Hermann NeugebauerStellvertretender Leiter der Gesamtstudie:
Dr. Hermann Neugebauer (Berlin)


    Bisher teilnehmende Zentren (39):

    1. Sächsisches Krankenhaus Arnsdorf: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    2. Klinikum Augsburg: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    3. Charité – Universitätsmedizin Berlin: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , MSc
    4. Unfallkrankenhaus Berlin Neurologie: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    5. Unfallkrankenhaus Berlin Neurochirurgie: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    6. Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    7. Städtisches Krankenhaus Dresden Neustadt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    8. Universitätsklinikum Düsseldorf: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    9. Klinikum Duisburg: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    10. Klinikum Emden Hans-Susemihl-Krankenhaus: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    11. HELIOS Klinikum Erfurt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    12. Universitätsklinikum Erlangen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    13. Krankenhaus Nordwest GmbH Frankfurt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    14. Neurologische Universitätsklinik Freiburg: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    15. Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    16. Universitätsklinikum Halle (Saale): Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    17. Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    18. Medizinische Hochschule Hannover: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    19. Universitätsklinik Heidelberg Neurologische Klinik: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    20. Universitätsklinikum Jena: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    21. Universitätsklinikum Leipzig: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    22. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    23. Klinikum Meiningen GmbH: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    24. St. Josef Krankenhaus GmbH Moers: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    25. Ludwig-Maximilians-Universität München: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    26. Klinikum rechts der Isar Technischen Universität München Neurokopfzentrum: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    27. Universitätsklinikum Münster: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    28. Klinikum Nürnberg Süd Neurologie: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    29. Klinikum Nürnberg Süd Neurochirurgie: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    30. Katholischen Kliniken Oberhausen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    31. Evangelisches Krankenhaus Oldenburg: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    32. Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    33. Kreiskrankenhaus Prignitz: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , MBA
    34. Universitätsklinikum Regensburg: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    35. Klinikum Rosenheim: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    36. Klinikum Stuttgart Neurologie: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    37. Klinikum Stuttgart Neurochirurgie: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    38. Eberhard Karls Universität Tübingen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
    39. Ammerland-Klinik GmbH Westerstede: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


    Geplante Studienteilnahme (13):

    1. Universitätsklinikum Aachen
    2. Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide
    3. Städtischen Klinikums Braunschweig gGmbH
    4. Knappschaftskrankenhaus Dortmund
    5. Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
    6. SRH Wald-Klinikum Gera gGmbH
    7. Universitätsklinikum Gießen und Marburg
    8. Westpfalz-Klinikum GmbH Standort I Kaiserslautern
    9. Uniklinik Köln
    10. Krankenhaus Ludmillenstift Meppen
    11. Johannes Wesling Klinikum Minden
    12. Klinikum Offenbach GmbH
    13. Universitätsklinikum Ulm

     

    Finanzierung: Keine

     

    Kontakt:

    Prof. Dr. Eric Jüttler, MSc
    mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


    Dr. Hermann Neugebauer
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