Dekompressionsoperation für die Behandlung des malignen Mediainfarkts – Umfrage
Koordinator: Prof. Dr. Eric Jüttler, MSc (Centrum für Schlaganfallforschung Berlin, Charité) Stellv. Koordinator: Dr. Hermann Neugebauer (Centrum für Schlaganfallforschung Berlin, Charité)
Bisher teilnehmende Zentren (1): Charité – Universitätsmedizin Berlin
Stand der Studie: Datenerhebung
Hintergrund:
Schwerwiegende, raumfordernde ischämische Schlaganfälle der Großhirnhemisphären, so genannte maligne Mediainfarkte, haben trotz maximaler intensivmedizinischer Therapie eine hohe Sterblichkeit. Zudem leiden Patienten, die einen solchen malignen Mediainfarkt überleben, in der Folge immer unter einer dauerhaften Behinderung von unterschiedlichem Ausmaß. Mit der dekompressiven Hemikraniektomie steht für Patienten bis 60 Jahre eine wirkungsvolle Therapie zur Senkung der Sterblichkeit zur Verfügung, mit der gleichzeitig die Chance für ein von anderen langfristig unabhängiges Überleben verdoppelt wird. Gleichzeitig steigt mit der operativen Behandlung aber auch die Anzahl der Patienten, die mit einer schweren bleibenden Behinderung überleben. Hierbei ist der Grad der Behinderung, der noch als „akzeptabel“ angesehen wird, Gegenstand der Diskussion, insbesondere da die Alternative einer konservativen Therapie mit einer sehr hohen Letalität von über 70% verbunden ist. DESTINY-S untersucht die Einstellung zu bleibender Behinderung nach einem malignen Mediainfarkt anhand eines anonymen Fragebogens unter Patienten mit Schlaganfällen und deren Angehörigen.
Detaillierte Studienbeschreibung:
Durchführende:
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Leiter der Gesamtstudie: Prof. Dr. Eric Jüttler (Berlin)
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Stellvertretender Leiter der Gesamtstudie: Dr. Hermann Neugebauer (Berlin)
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Finanzierung: keine
Kontakt:
Prof. Dr. Erich Jüttler, MSc mail:
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Dr. Hermann Neugebauer mail:
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