Nationale Multizentrische retrospektive Analyse zu OAK-induzierter ICB

Marcumar induzierte intrazerebrale Blutungen

Dr. med. Hagen Huttner Dr. J. B. Kuramatsu

Koordinator: Dr. PD. Hagen B. Huttner (Universitätsklinikum Erlangen)
Stellv. Koordinator:
Dr. Joji Kuramatsu (Universitätsklinikum Erlangen)

Bisher teilnehmende Zentren (20): Asklepios Klinik Altona, Asklepios Klinik St. Georg, Klinikum Augsburg, KH Hohe Warte Bayreuth, Helios Klinikum Berlin-Buch, Klinikum Bremen-Mitte, Universitätsklinikum Dresden, Universitätsklinikum Freiburg, Universitätsklinikum Jena, kath. Klinikum Marienhof/St. Josef Koblenz, Klinikum Ludwigshafen, Klinikum Bogenhausen, Klinikum Nürnberg, Katharinenhospital Stuttgart, Johannes-Wesling-Klinkum Minden, Universitätsklinikum Köln, HSK Wiesbaden, Klinikum Bad-Hersfeld, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg, Klinikum Dortmund 

Stand der Studie: Studie bereits angelaufen – weitere Teilnehmer willkommen




Hintergrund:

Intrazerebrale Marcumar-Blutungen stellen eine äußerst schwerwiegende Komplikation einer Therapie mit oralen Antikoagulantien dar und im Vergleich mit spontanen Hirnblutungen erleiden Patienten mit Marcumar-Blutungen meist größere Blutungen und haben eine höhere Letalität und ein schlechteres funktionelles Outcome. Derzeit existieren keine Daten aus größeren Studien zu epidemiologischen Aspekten der Erkrankung und ferner keine international einheitlichen Richtlinien zur Behandlung in der Akutphase (z.B. welche pharmakologische Antagonisierung der erhöhten INR) noch zur weiterführenden Therapie (z.B. erneute Marcumarbehandlung versus Ausweichen auf einen Thrombozytenfunktionshemmer).


Fragestellung:

Zwei Kernfragen des vorliegenden Forschungsprojekts sind: (i) Durch welchen pharmakologischen Therapieansatz sollte die erhöhte INR in der Akutphase ausgeglichen werden und (ii) wie verhält sich - im Folgejahr nach stattgehabter Marcumarblutung - das Risiko für Thrombembolien, Blutungskomplikationen und erneuter Hirnblutung in Abhängigkeit der weiterführenden Therapie (also Thrombozytenfunktionshemmung versus erneute Marcumartherapie).


Methode:

Es handelt sich um eine deutschlandweite multizentrische retrospektive Studie. Es werden Patientendaten erhoben mittels Einsicht der Patientenakten, und Laborsysteme, Neuroradiologische Befunde, und es werden Fragebögen und semiquantitativen Telefonbefragungen der Patienten, Angehörige und Hausärzte durchgeführt. Die gepoolten Daten sollen u.a. einer Analyse zugeführt werden, um die Form und Dauer der durchgeführten Therapie bei einer größeren Patientenzahl zu erfassen (Beobachtungsstudie) und mit dem klinischen Outcome der Patienten zu korrelieren.


Status: Die Studie ist bereits angelaufen, voraussichtlicher Abschluss der Datenerhebung Ende 2011


Durchführende:

Dr. med. Hagen Huttner Leiter der Gesamtstudie:
Dr. PD. Hagen B. Huttner (Erlangen)


Dr. J. B. KuramatsuStellvertretender Leiter der Gesamtstudie:
Dr. Joji B. Kuramatsu (Erlangen)

  1. Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg: (Prof. Dr. S. Schwab, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  2. Asklepios Klinik Altona (Prof. Dr. J. Röther, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  3. Asklepios Klinik St. Georg (PD Dr. C. Terborg, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  4. Klinikum Augsburg (Prof. Dr. M. Naumann, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  5. Krankenhaus Hohe Warte Bayreuth ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Dr. T. Weiss)
  6. Helios Klinikum Berlin-Buch ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Dr. B. Barber)
  7. Klinikum Bremen-Mitte (Prof. Dr. A. Kastrup, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  8. Universitätsklinikum Dresden (Prof. Dr. H. Reichmann, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  9. Universitätsklinikum Freiburg (Prof. Dr. C. Weiller, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  10. Universitätsklinikum Jena (Prof. Dr. O. Witte, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  11. Katholisches Klinikum Marienhof/St. Josef gGmbH (Prof. Dr. J. Wöhrle, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  12. Klinikum der Stadt Ludwigshafen (Prof. Dr. A. Grau, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  13. Klinikum Bogenhausen (Prof. Dr. H. Topka, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  14. Klinikum Nürnberg (Prof. Dr. F. Erbguth, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  15. Katharinenhospital Stuttgart (Prof. Dr. H-J. Bäzner, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  16. Johannes-Wesling-Klinikum Minden (Prof. Dr. P.D. Schellinger, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  17. Universitätsklinikum Köln (Prof. Dr. G.R. Fink, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  18. HSK, Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH (Prof. Dr. Gerhard Hamann, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  19. Klinikum Bad Hersfeld gGmbH ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
  20. Klinikum Dortmund gGmbH (Prof. Dr. Michael Schwarz, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

 

Finanzierung: Keine


Teilnahmevoraussetzungen:

  • Zentrum der Maximal-Versorgung
  • Neurologische Intensivstation oder Stroke Unit
  • Behandlung von Marcumar induzierter ICB

 

Kontakt:

Dr. Hagen B. Huttner
mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Dr. Joji Kuramatsu
mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Literatur:

Icon_PDF

Icon_PDF

Icon_PDF

Icon_PDF

Icon_PDF

Flaherty, 2007 Goldstein, 2010 Goodnough, 2011 Huttner, 2006 Steiner, 2006