| Update NeuroIntensiv Deutschland – Gibt es Standards? |
Anonyme Befragung deutscher NeuroIntensivstationen zu Monitoring, Standards und Ziellaborwerten
Stellv. Koordinator: PD Dr. Christian Dohmen (Uniklinik Köln) Bisher teilnehmende Zentren (2): Heidelberg, Köln – weitere Zentren sind für die Durchführung nicht vorgesehen Stand der Studie: Entwurf eines Probefragebogens, Probeversendung steht bevor, Adressatenliste in Arbeit, Erstellung eines elektronischen Fragebogens nach Rücklauf der Probeversendung geplant Hintergrund:Auf Intensivstationen für hirngeschädigte Patienten kommen zahlreiche und ganz verschiedene Monitoringverfahren, Diagnose- oder Prognosescores und Therapiealgorithmen zur Anwedung. Vielfach wird versucht, die Situation des Patienten zu verbessern oder zu stabilisieren, indem Zielwerte für bestimmte Monitoringparameter oder Laborwerte angestrebt werden. Die Evidenzlage dafür ist trotz zahlloser Veröffentlichungen letztlich hinsichtlich des Effekts auf das Patientenoutcomes schwach. Ob außerhalb von Studien, Empfehlungen oder Leitlinien diesbezüglich auf deutschen Intensivstationen überhaupt ein gewisser Konsens existiert, ob sich Standards ähneln, in welchen Situationen ein bestimmtes Monitoring gewählt wird, wann und wie auf Laborwerteänderungen reagiert wird und welchem Zweck bestimmte Maßnahmen dienen, sind vollkommen offene Fragen.
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Studienärztin:Christina Kowoll (Köln) |
Weitere Zentren sind für die Durchführung nicht vorgesehen
Finanzierung: Wird organisiert, vermutlich durch die DIVI-Sektion Neuromedizin
Teilnahmevoraussetzungen:
Neurologische, neurochirurgische oder interdisziplinär neurologisch/neurochirurgische Intensivstationen sind Adressaten der Umfrage. Die Stationsleitungen werden per E-Mail kontaktiert und werden um Ihre Unterstützung des Projekts gebeten. Vorherige Aktivität ist nicht erforderlich.
Kontakt:
Dr. Julian Bösel
mail:
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Studienärztin: