Hintergrund:

Bei neurologischen Intensivpatienten, die akut einer invasiven Beatmung bedürfen, lassen sich die klassischen Extubationskriterien aufgrund neurologischer Beeinträchtigungen wie Lähmungen, Sprach- und Schluckstörungen und protrahierter Vigilanzminderung nur bedingt beurteilen. Gleichzeitig ist bekannt, dass eine protrahierte invasive Beatmung das Risiko für Respirator- assoziierte Pneumonien und einen prolongierten Krankenhausaufenthalt erhöht. Mit der Studie sollen über einen definierten Zeitraum durch eine Auswertung klinischer Parameter ermittelt werden, welche neurologischen Intensivpatienten von einer primären Extubation profitieren, bzw. welche Faktoren mit einer erhöhten Re- Intubationsrate einhergehen und daher ggf. Anlass zu einer primären Tracheotomie gebensollten.  Primäre Endpunkte sind Pneumonierate, Dauer des Krankenhausaufenthaltes, Morbidität und Mortalität bei Entlassung und das funktionelle Outcome 6 Monate nach Entlassung (modified Rankin Scale).


Fragestellung:

Welche Patienten sind können primär extubiert werden? Welche Faktoren sind prädiktiv für die Notwendigkeit einer Re-Intubation?


Methode:

Über einen definierten Zeitraum werden alle intubierten neurologischen Patienten der Intensivstation mit zerebrovaskulären Grunderkrankungen (Schlaganfal, intrazerebrale Blutung) erfasst und zur Auswertung in die Studie aufgenommen. In diesem Zeitraum sollte jeder intubierte Patient einen Extubationsversuch erhalten, wenn klinisch vertretbar (siehe Ausschlusskriterien). Liegen Kontraindikationen vor, werden diese dokumentiert. Erhoben werden klinische Daten und Parameter, die mit der zerebrovaskulären Grunderkrankung, der Intubation und ggf. Extuabtion bzw. Re- Intubation in Zusammenhang stehen. Dabei wird auch ein Atemwegsscore 24 Stunden vor Extubaton ermittelt. Die Datenanalyse erfolgt retrospektiv.

 

Detaillierte Studienbeschreibung:

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Studienbeschreibung PRINCIPLE

 

 


Durchführende

Dr. Corinna SteidlLeiter der Gesamtstudie:
Corinna Steidl (Münster)

 

 

 

Dr. med. Julian BöselProf. Dr. Rainer DziewasStellvertretende Leiter der Gesamtstudie:
Julian Bösel (Heidelberg)
Rainer Dziewas (Münster)

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  2. Universitätsklinikum Heidelberg: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Finanzierung: Keine

 

Kontakt:

Dr. Corinna Steidl
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Dr. Julian Bösel
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