Anonyme Befragung deutscher NeuroIntensivstationen zu Monitoring, Standards und Ziellaborwerten

Dr. med. Julian Bösel PD Dr. med. Christian Dohmen Dr. med. Christina Kowoll

Koordinator: Dr Julian Bösel (Universitätsklinikum Heidelberg)
Stellv. Koordinator:
Prof. Dr. Christian Dohmen (Uniklinik Köln)
Studienärztin:
Dr. Christina Kowoll (Uniklinik Köln)

Stand der Studie: Datenauswertung abgeschlossen. Publikationen: Der Nervenarzt 2012, Neurocritical Care 2014

 


Hintergrund

Auf Intensivstationen für hirngeschädigte Patienten kommen zahlreiche und ganz verschiedene Monitoringverfahren, Diagnose- oder Prognosescores und Therapiealgorithmen zur Anwedung. Vielfach wird versucht, die Situation des Patienten zu verbessern oder zu stabilisieren, indem Zielwerte für bestimmte Monitoringparameter oder Laborwerte angestrebt werden. Die Evidenzlage dafür ist trotz zahlloser Veröffentlichungen letztlich hinsichtlich des Effekts auf das Patientenoutcome schwach. Ob außerhalb von Studien, Empfehlungen oder Leitlinien diesbezüglich auf deutschen Intensivstationen überhaupt ein gewisser Konsens existiert, ob sich Standards ähneln, in welchen Situationen ein bestimmtes Monitoring gewählt wird, wann und wie auf Laborwerteänderungen reagiert wird und welchem Zweck bestimmte Maßnahmen dienen, sind vollkommen offene Fragen.

Fragestellung

Gibt es auf deutschen neurologischen oder neurochirurgischen Intensivstationen Standards oder Gemeinsamkeiten in den Bereichen Stationscharakteristika, Scores, Monitoring und Ziellaborwerte?

Methode

Umfrage mittels elektronischem Fragebogen, der per Mail an eine Stichprobe von deutschen neurologischen, neurochirurgischen oder interdisziplinär neurologisch/neurochirurgischen Intensivstationen verschickt wurde. Statistische Analyse zu Kennzahlen und Korrelationen.

Publikationen

Finanzierung

DIVI-Sektion Neuromedizin

Kontakt

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