Über die DGNI PDF Drucken E-Mail

Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und NotfallmedizinDie Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin hat mehr als 700 Mitglieder und ist ein Zusammenschluss von neurologischen und neurochirurgischen Intensiv- und Notfallmedizinern. Mittlerweile kann die Fachgesellschaft auf mehr als 25 Jahre Entwicklung zurückblicken. Sie führt jährlich im Winter die Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin (ANIM) gemeinsam mit der Deutschen Schlaganfallgesellschaft mit bis zu 1500 Teilnehmern durch.

Die Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) wurde im Jahre 2008 gegründet. Sie geht hervor aus der Arbeitsgemeinschaft für Neurologische Intensivmedizin (ANIM) bzw. nach deren Umbenennung aus der Deutschen Gesellschaft für Neurologische Intensivmedizin.


Begonnen hat es auf Seiten der Neurologie mit einer Arbeitstagung neurologisch-intensivmedizinisch interessierter Ärzte 1984 in Essen. Hiernach gründete sich die Arbeitsgemeinschaft neurologische Intensivmedizin (ANIM), die sich 2002 in Deutsche Gesellschaft für Neurologische Intensivmedizin umbenannte. Von Seiten der Neurochirurgie begann die Geschichte der DGNI mit einem ersten Arbeitstreffen der AG Neurotraumatologie und Neurochirurgische Intensivmedizin 1973 in Gießen.

2008 schlossen sich Neurologen und Neurochirurgen zusammen. Es entstand die heutige Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI). Dieses Miteinander wird in der Struktur der Gesellschaft ebenfalls aufgegriffen: Abwechselnd ist ein Vertreter der Neurologie und daraufhin ein Vertreter der Neurochirurgie Präsident der DGNI. Gemeinsames Ziel ist die fachspezifische Intensivmedizin in der Neurologie und Neurochirurgie zu fördern und zu etablieren.


Gleichzeitig gilt das Augenmerk der DGNI auch der Notfallmedizin und der Versorgung neurologischer und neurochirurgischer Patienten in den Notfallambulanzen, die heute schon mehr als 1/3 aller Fälle in interdisziplinären Notaufnahmen ausmachen.

 

Weiterbildung und Nachwuchsförderung

Die DGNI setzt sich in der Weiterbildung aktiv dafür ein, dass die spezifische NeuroIntensivmedizin in der Facharztausbildung wahrgenommen wird und in den Ausbildungsstätten entsprechende Strukturen geschaffen werden. Ziel ist es, diesen wesentlichen Teil der Neurofächer als solchen darzustellen und auch die wissenschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahren zu unterstützen. So wurde 2009 die DGNI-Stiftung gegründet, aus deren Erlösen sich zum Beispiel der Mertens-Preis der DGNI und DGN und Ausbildungsstipendien finanzieren.

Vor allem junge Kollegen sollen dafür begeistert werden, sich in diesem Teilgebiet der Neurofächer zu engagieren und klinisch wie wissenschaftlich zu arbeiten.