| Für Sie gelesen – im Oktober |
|
|
|
| Montag, den 31. Oktober 2011 um 10:24 Uhr |
1. Prädiktoren des Verlaufs von Neuro-Aids auf neurologischen IntensivstationenDie Mortalitätsrate von Neuro-AIDS-Patienten auf einer neurologischen Intensivstation ist mit 50% deutlich höher als die von Patienten mit internistischen Erkrankungen. Eine Analyse des Verlaufs von Neuro-AIDS bei 56 Patienten – erschienen in der aktuellen Ausgabe von „Der Nervenarzt“ – findet u.a. verschiedene Mortalitäts-Prädiktoren. So ist die Sterberate bei antiretroviral naiven Immigranten besonders hoch. Weitere Informationen finden Sie im Abstract: Artikel lesen.
2. Aspirin kann möglicherweise die Rupturinzidenz cerebraler Aneurysmen senkenHäufige Aspirin-Einnahme (≥ 3x/Woche) war bei Patienten mit intracraniellem Aneurysma mit einem geringeren Blutungsrisiko assoziiert als bei Patienten, die seltener oder gar kein Aspirin einnahmen. Dies ergab eine in „Stroke“ veröffentlichte Fall-Kontroll-Studie mit 58 Aneurysmapatienten mit Subarachnoidalblutung und 213 Kontroll-Aneurysmafällen ohne Blutung: Abstract lesen.
3. Serum-Ferritin-Spiegel als Prädiktor einer sekundären Hämorrhagie nach ischämischem InfarktSerum-Ferritin-Spiegel über 171,8 ng/ml sind unabhängige Prädiktoren für eine symptomatische hämorrhagische Transformation (sHT) bei Patienten nach akutem ischämischen Schlaganfall. Dies zeigt die im European Journal of Neurology veröffentlichte Untersuchung von K.-H. Choi und Kollegen an 752 Patienten, von denen 90 eine HT entwickelten: Abstract lesen. 4. Aktuelle Empfehlungen zur Prävention der tiefen Venenthrombose nach SchlaganfallPatienten nach Schlaganfall haben aufgrund der Immobilisierung und einer erhöhten prothrombotischen Aktivität ein relativ hohes Risiko eine tiefe Venenthrombose (DVT) zu entwickeln. Bei ischämischem Infarkt empfiehlt L. Jaap Kapelle aus Utrecht niedrig-dosiertes unfraktioniertes Heparin (LDUH), wenn das Risiko für eine DVT höher eingeschätzt wird als das Risiko für hämorrhagische Komplikationen. Bei Patienten mit intracerebraler Blutung ist die Gabe von niedermolekularem Heparin (LMWH) in niedriger Dosierung wahrscheinlich sicher, wenn die aktive Blutung gestillt ist. Abstract und open access des Artikels in „Current Treatment Options in Neurology“ finden Sie auf SpringerLink.
Zusammengestellt in Zusammenarbeit mit PD Dr. Hagen Huttner, Neurologie Universitätsklinikum Erlangen und |


