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Montag, den 19. September 2011 um 06:24 Uhr

1. Schlaganfallpatienten profitieren von Neurointensiv-Betreuung

Die Behandlung auf einer Neurointensivstation oder durch einen Neurointensivmediziner kann das Outcome von Schlaganfallpatienten verbessern. Dies fanden Lisa Knopf und Kollegen aus Connecticut, USA, bei 2096 intensivpflichtigen Schlaganfallpatienten mit AIS, ICH oder SAH heraus. Weitere Details der Publikation veröffentlicht die Neurocritical Care: Artikel lesen.

 



2. Intracranielle arterielle Stenosen: Medikamentöse Therapie besser als Stenting

Patienten mit intracraniellen Stenosen (N=451) profitierten stärker von einer aggressiven medikamentösen Therapie verglichen mit perkutaner transluminaler Angioplastie und Stenting (PTAS, Wingspan Stent System). Das Risiko für einen frühen Schlaganfall oder Tod nach PTAS betrug 14,7% verglichen mit 5,7% in der Medikamenten-Gruppe. Zusammenfassung der im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie von Marc Chimowitz und Kollegen: Artikel lesen.

 



3. Patienten mit Weaning-Versagen: Klinische Diagnose eines „genaralisierten Schwächesysndroms“ ist sicher genug

Bei Patienten mit Verdacht auf Criticall-Illness-Polyneuropathie (CIP) und -Polymyopathie (CIM) und kompliziertem Weaning reicht eine neurologisch-klinische Diagnose aus. Elektrophysiologische Untersuchungen bieten nur wenig zusätzliche Informationen, so die Studie von F. Oehmischen und Kollegen, erschienen im Nervenarzt: Abstract lesen.

 

Zusammengestellt in Zusammenarbeit mit PD Dr. Hagen Huttner, Neurologie Universitätsklinikum Erlangen und
PD Dr. Oliver Sakowitz, Neurochirurgie Universitätsklinikum Heidelberg.