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Freitag, den 11. Mai 2012 um 10:56 Uhr |
Das Wichtigste auf einen Blick: Interessante Abstracts, Artikel und Kommentare, die im Mai 2012 im Bereich NeuroIntensiv- und Notfallmedizin veröffentlicht wurden.
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EHEC Epidemie 2011: Neurologische Symptome
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Outcome-Prädiktoren nach Basilaris-Verschluss
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Bevölkerung lehnt dekompressive Hemikraniektomie eher ab
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Rückblick auf die ANIM 2012: Ein rundum gelungener Kongress mit vielen Höhepunkten |
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Freitag, den 23. März 2012 um 16:20 Uhr |
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(23.03.2012) Die Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin 2012 (ANIM 2012) in Berlin hat viel geboten: Wissenschaft und Weiterbildung auf höchstem Niveau, sowohl für Ärzte als auch für Pflegepersonal. Das Ganze interdisziplinär und hochinteressant mit viel Raum für praktische Tutorials und hitzig-anregende Diskussionen. Dieses Konzept kommt an, dafür stehen die knapp 1.500 Teilnehmer. Die beiden Tagungspräsidenten, Prof. Dr. Matthias Endres aus der Klinik und Poliklinik für Neurologie und Prof. Dr. Peter Vajkoczy aus der Klinik für Neurochirurgie an der Charité Universitätsmedizin Berlin fassen einige Höhepunkte der Arbeitstagung noch einmal zusammen.
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Neue internationale GBS Studie: The International GBS Outcome Study (IGOS) |
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Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 13:26 Uhr |
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(22.02.2012) Die Peripheral Nerve Society (PNS) bereitet in Zusammenarbeit mit dem Inflammatory Neuropathy Consortium (INC) momentan eine der größten jemals durchgeführten Studien zum Krankheitsverlauf und Folgezustand bei Guillain-Barré-Syndrom (GBS) vor. Das Ziel der Studie besteht darin, klinische und biologische Parameter zu identifizieren, um den Krankheitsverlauf und Ausgang beim GBS frühestmöglich und mit höchster Sicherheit vorhersagen zu können.
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Aneurysmen – Clippen oder Coilen |
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Freitag, den 17. Februar 2012 um 13:13 Uhr |
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(17.02.2012) Bei der Versorgung von Aneurysmen liegen die fachspezifischen Sichtweisen von Neurochirurgen, Neuroradiologen und Neurologen relativ nah beieinander. So lautet das Fazit einer wissenschaftlichen Sitzung bei der diesjährigen Arbeitstagung für Neurointensivmedizin (ANIM) am 19. Januar in Berlin.
Liegt ein rupturiertes Aneurysma vor, stellt sich heutzutage die Frage, welche Patienten nicht interventionell oder chirurgisch behandelt werden sollten, meinte Prof. Dr. Andreas Raabe, Universitätsklinik für Neurochirurgie, Bern. Wir behandeln heute auch Patienten mit schweren Blutungen und Bewusstseinstörungen, die als WFNS 5 klassifiziert sind. Dabei sollte jedoch sehr sorgfältig beurteilt werden, ob der fragliche Patient von der Behandlung profitiert.
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Neue Therapiemöglichkeiten für Querschnitts-Patienten |
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Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 13:56 Uhr |
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(01.02.2012) Nervenfasern des Rückenmarks können sich nach schweren Verletzungen regenerieren, wenn ein Antikörper den Nervenwachstumshemmstoff Nogo-A neutralisiert. Das gilt zumindest für Ratten und Makaken, denen spinale Traumata zugefügt wurden, erläuterte Prof. Martin Schwab, Institut für Hirnforschung, Zürich, auf dem Präsidentensymposium der Arbeitstagung NeuroIntensivmedizin (ANIM) am 19. Januar 2012.
Ob das auch für querschnittsverletzte Menschen gilt, wird demnächst eine „Proof-of-concept–Studie“ (Phase-II) zeigen. In einer ersten, in Zusammenarbeit mit Novartis durchgeführten Studie (Phase-I), hatten frisch verletzte querschnittsgelähmte Patienten hohe Dosen eines Antikörpers gegen den Nervenwachstumshemmstoff Nogo-A erhalten. Das erfreuliche Resultat sei, so Schwab, dass es keine negativen Nebenwirkungen gab.
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Neuro-EHEC: Krise bewältigt – Neue Erkenntnisse kurz vor Publikation |
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 09:57 Uhr |
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(27.01.2012) Im Mai 2011 hatten sich in Deutschland, vor allem in den nördlichen Bundesländern, 4794 Menschen (Robert Koch Institut, Dez.2011) mit dem EHEC-Erreger infiziert. 852 entwickelten ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS). Von diesen Patienten entwickelten etwa 50% neurologische Symptome. Dies berichtete Prof. Dr. Christian Gerloff, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf (UKE), auf der ANIM 2012 in Berlin.
Das durch eine EHEC-Infektion ausgelöste Krankheitsbild ist schon lange bei Kindern bekannt, allerdings sehr selten. Die größte publizierte Fallserie umfasst 24 Fälle aus über 30 Jahren. Diese Zahlen sind nicht vergleichbar mit der letztjährigen EHEC-Epidemie, die eine ganz andere Dimension besaß, betonte Gerloff.
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