DGNI – Deutsche Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin
Fastenzeit im Stellenmarkt
Dienstag, den 09. Februar 2016 um 14:48 Uhr

FastenrabattIm DGNI-Stellenmarkt schnallen wir ab Aschermittwoch den Gürtel enger — und fasten Preise! Gut für Sie – denn wir geben Ihnen einen Sattmacher-Rabatt, der Sie die Fastenzeit mit Leichtigkeit überstehen lässt! Unser Angebot für Sie: 20% Nachlass auf jede Neuschaltung.

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Neue Studienprojekte der IGNITE!-Gruppe
Freitag, den 05. Februar 2016 um 15:00 Uhr

slide forschungDie IGNITE Sektion Klinische Studien der DGNI hat sich zur Durchführung gemeinsamer oligo- und multizentrischer Studienprojekte zusammengefunden mit dem Ziel, gemeinsam aktiv im Verbund zu forschen. So soll die deutsche neurointensivmedizinische Forschung auf ein aussagekräftigeres Niveau mit belastbaren Fallzahlen geführt werden. Die Mitglieder sind klinisch und wissenschaftlich aktive Neurologen und Neurochirurgen, die im Bereich Neurointensivmedizin – vielfach in verantwortlicher Funktion – arbeiten. Die Gruppe begann ihre Arbeit 2010 mit der Mission der Realisierung von klinischen Studien auf dem Gebiet der Neurointensivmedizin durch Netzwerkbildung mit Engagement und Transparenz. Inzwischen wurden einige retrospektive Studien, z.B. über die Behandlung der Hirnvenenthrombose, und Umfragestudien über Standards und Behandlungspfade auf den neurologischen und neurochirurgischen Intensivstationen veröffentlicht und prospektive Studien mit gezielten Fragestellungen auf den Weg gebracht.

Für den raumfordernden Hirninfarkt, der eine Hirnhälfte involviert, wurde die frühe Entfernung des Schädelknochens und der festen Hirnhaut über der betroffenen Hirnhälfte (Hemikraniektomie) im letzten Jahrzehnt als Standardtherapie etabliert. Dennoch blieben viele Fragen offen, wie zum Beispiel definitive diagnostische Kriterien zur Indikationsstellung der Hemikraniektomie, der beste Zeitpunkt für die Operation, neue Komplikationen und der Einfluss von einer systemischen Temperatursenkung (Hypothermie) auf das Langzeitbefinden. Diese Fragen werden gerade in der Registerstudie DESTINY-R und in der randomisierten Studie DEPTH-SOS (Hemikraniektomie versus Hemikraniektomie und Hypothermie) beantwortet. Die OPTIMAL Studie beschäftigt sich außerdem mit der Verbesserung des Blutdruckmanagements, um einen ausreichenden Blutfluss im geschädigten Gehirn beim raumfordernden hemisphäriellen Infarkt zu gewährleisten.

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1.400 Mediziner kommen zur ANIM: 33. Arbeitstagung Neurointensivmedizin startet in Berlin
Freitag, den 29. Januar 2016 um 14:04 Uhr

ANIM2016Gestern öffnete die Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin, kurz ANIM, in Berlin ihre Türen. Rund 1.400 Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten treffen sich, um über aktuelle Entwicklungen ihres Fachs zu diskutieren, sich auszutauschen und Workshops zu besuchen. Rund 60 Programmpunkte stehen auf dem Plan, die von 175 Referenten betreut werden. Auf das umfangreiche und vielsträngige Tagungsprogramm freut sich auch Kongresspräsident Prof. Jürgen Piek. „Das wissenschaftliche Programm enthält zahlreiche spannende Inhalte, die erkenntnisreiche Diskussionen mit direktem praktischem Bezug erwarten lassen.“

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IGNITE Summer School NeuroIntensivmedizin: Jetzt anmelden für Runde 2!
Donnerstag, den 28. Januar 2016 um 14:12 Uhr

Summer SchoolGewohnt praxisnah, kompakt und effektiv: Vom 28. bis 30. September 2016 findet die IGNITE Summer School NeuroIntensivmedizin der DGNI statt. Abermals ausgerichtet auf dem Campus der Uniklinik Köln, stehen wieder mehr als 20 Vorträge und Workshops sowie Lehrvisiten auf dem Programm. Dozenten sind 15 führende Oberärzte der NeuroIntensivmedizin aus ganz Deutschland.

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Neurointensivmedizin im Fokus – Highlights und Schwerpunkte der ANIM 2016 vorgestellt von Tagungspräsident Prof. Dr. Jürgen Piek
Dienstag, den 26. Januar 2016 um 10:36 Uhr

Prof. PiekIn zwei Tagen geht es bereits los: Auf der ANIM 2016 vom 28. bis 30. Januar in Berlin liegt der Fokus wieder für drei spannende Tage auf der Neurointensivmedizin. Es werden rund 1600 Mediziner und Pflegefachkräfte erwartet, deren Ziel ein umfassendes Update ihres Wissensstandes im Bereich der Neurologie, Intensivmedizin und Neurochirurgie ist. Zum 33. Mal findet die gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) statt. Im folgenden Interview äußert sich der diesjährige Tagungspräsident Prof. Dr. Jürgen Piek, Direktor der Abteilung Neurochirurgie am Universitätsklinikum Rostock, zum Kongress, seinen Themen und den Entwicklungen im Bereich der Neurointensivmedizin.

Professor Piek, welche Bedeutung hat die ANIM? Welche Impulse gehen von dieser Tagung aus?
Prof. Piek:
Als größte intensivmedizinische Tagung im deutschsprachigen Raum hat sich die ANIM in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt und stellt mittlerweile die Plattform für wissenschaftlichen Austausch und Fortbildung für alle Neurointensivmediziner dar. Ich hoffe natürlich, dass sich in Berlin dieser Trend fortsetzen wird und dass ich die von meinen Vorgängern erfolgreich begonnene Arbeit in diesem Sinne fortführen kann.


Das wissenschaftliche Programm ist wie immer äußerst umfangreich. Welche Schwerpunkte werden gesetzt?
Prof. Piek:
Einige Schwerpunkte der ANIM 2016 sind die neuen Leitlinien zur Hirntodbestimmung, die Zukunft der Schlaganfallversorgung, aktuelle Studien und die Besonderheiten der pädiatrischen und geriatrischen Neurointensivmedizin. Nosokomiale Infektionen auf unseren Stationen sind ein zunehmendes Problem, das in der Öffentlichkeit immer kritischer gesehen wird. Weitere Schwerpunkte werden neben den bekannten Fortbildungsthemen die Grenzen der Intensivmedizin und die Interaktionen zwischen Gehirn und Immunsystem sein.

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Die Zukunft der Schlaganfallversorgung – Neue Therapieoption gewährleistet die flächendeckende Versorgung akuter Schlaganfallpatienten
Freitag, den 22. Januar 2016 um 13:39 Uhr

SchlaganfallDas letzte Jahr war für die Schlaganfallmedizin mit einer Revolution verbunden. Zusammen mit den Neuroradiologen wurde die mechanische Thrombektomie als evidenz-basiertes Therapieverfahren in die Therapiemöglichkeiten des akuten Schlaganfalls aufgenommen. „Mit der mechanischen Thrombektomie gelingt es Rekanalisationsraten von rund 90 Prozent zu erreichen“, berichtet Professor Dr. med. Gerhard F. Hamann, 2. Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und Direktor der Klinik für Neurologie und Neurologische Rehabilitation am Bezirkskrankenhaus Günzburg. Damit ist in Deutschland nun die Aufgabe in den nächsten Jahren die flächendeckende Versorgung akuter Schlaganfallpatienten mit dieser neuen Therapiemethode durch die Kooperation der Beteiligten zu gewährleisten. Wir stehen hier am Anfang einer spannenden Entwicklung.

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Neue Richtlinie zur Diagnostik des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls: „Wir haben die Diagnose noch etwas sicherer gemacht.“
Donnerstag, den 07. Januar 2016 um 10:00 Uhr

Prof. Dr. Andreas FerbertMehr als 100 Tage Praxistest sind absolviert: Bereits am 30. März genehmigte das Bundesministerium für Gesundheit die neue Richtlinie zur Diagnostik des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls. Durch die Veröffentlichung im Deutschen Ärzteblatt hat sie seit Juli 2015 Gültigkeit erlangt. Der umgangssprachliche Begriff „Hirntod“ wurde durch den medizinisch-wissenschaftlich präzisen Ausdruck „irreversibler Hirnfunktionsausfall“ ersetzt. Als Mitglied des Arbeitskreises des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer, der die Richtlinie überarbeitet hat, spricht Prof. Dr. med. Andreas Ferbert, 1. Vizepräsident der DGNI und Direktor der Klinik für Neurologie am Klinikum Kassel, über die Neuerungen der Richtlinie und was sich in den letzten Monaten bereits getan hat. Ein Fazit mit Ausblick.

Professor Ferbert, wie wurde die neue Richtlinie aufgenommen?
Prof. Ferbert: Die überarbeitete Richtlinie wurde intensiv rezipiert und diskutiert. Verschiedene Landesärztekammern, einzelne Kliniken und Fachgesellschaften bieten Weiterbildungen an. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat beispielsweise einen Kurs entwickelt, der erstmals während der Jahrestagung im September angeboten wurde und in das reguläre Angebot der Fortbildungsakademie der DGN aufgenommen werden soll.
Auf der ANIM wird es am Donnerstag, den 28. Januar ergänzend eine wissenschaftliche Sitzung zur Vorstellung der Änderungen der neuen Richtlinie geben. Dort wollen wir die Fachärzte im Detail informieren und die Sinnhaftigkeit der Änderungen noch einmal zur Diskussion stellen. Anschließend werden die Informationen verdichtet in einem Fortbildungskurs angeboten.

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ANIM 2016: Das Programm ist online
Mittwoch, den 02. Dezember 2015 um 15:34 Uhr

ANIM 2016 bannerIn etwa acht Wochen ist es wieder soweit: Vom 28. bis 30. Januar findet die Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin – ANIM 2016 im Estrel Hotel in Berlin statt.

Auch 2016 erwartet Sie, auf der nunmehr 33. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) ein spannendes und vielfältiges Programm.

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Fünf Jahre Studienintiative IGNITE!: „IGNITE! ist offen für alle, die sich spürbar für vernetzte Neurointensivforschung engagieren wollen.“
Freitag, den 06. November 2015 um 07:30 Uhr

Julian BoeselMichael ReinerVom Funken zum Signal: Fünf Jahre nach Gründung von IGNITE! (sprich [ig'nait], Initiative for German NeuroIntensive Trial Engagement) zieht die Forschungsgruppe der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensivmedizin (DGNI) eine positive Zwischenbilanz. Über 50 Neurologen und Neurochirurgen engagieren sich aktiv in dem Verbund, dessen englisches Namensakronym „Entzünde!“ bedeutet. Fünf größere Studienprojekte konnten bislang erfolgreich mit Publikationen abgeschlossen werden. Das vorläufige Highlight: Auf dem Campus der Uniklinik Köln wurde in diesem Jahr erstmals die IGNITE! Summer School für NeuroIntensivmedizin ausgerichtet. Doch das ist längst nicht alles, wie die beiden IGNITE!-Sprecher PD Dr. Julian Bösel (Neurologie, Universitätsklinikum Heidelberg) und Dr. Michael Reiner (Neurochirurgie, Uniklinik Köln) im Interview verraten.

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Beteiligung der DGNI an aktuellen Leitlinien
Dienstag, den 18. August 2015 um 08:47 Uhr

LeitlinienDie DGNI ist zur Zeit an der Erstellung bzw. Aktualisierung der folgenden Leitlinien beteiligt:
- S3 Invasive Beatmung und Einsatz extrakorporaler Verfahren bei akuter respiratorischer Insuffizienz;
- S3 Nichtinvasive Beatmung als Therapie der akuten respiratorischen Insuffizienz;
- S2e Schädel-Hirn-Trauma im Erwachsenenalter;
- S2e Intrazerebrale Blutung;
- S2e Akuttherapie des ischämischen Hirninfarktes;
- S2k Meningoenzephalitis, ambulant erworbene bakterielle (eitrige).

Die Evidence-based guidelines for the management of large hemispheric infarction : a statement for health care professionals from the neurocritical care society and the german society for neuro-intensive care and emergency medicine, eine gemeinsame Leitlinie der DGNI und der Neurocritical Care Society, erarbeitet auf der ANIM 2013 in Mannheim, wurde dieses Jahr im Nervenarzt und im Neurocritical Care Journal veröffentlicht.

 
Revidierte Hirntodrichtlinie
Montag, den 17. August 2015 um 09:00 Uhr

IntensivstationDer Vorstand der Bundesärztekammer hat auf Empfehlung des wissenschaftlichen Beirates die 4. Fortschreibung der Regelung zur Feststellung des Todes und die Verfahrensregeln zur Feststellung des endgültigen, nicht behebbaren Ausfalls der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms beschlossen.

In dieser Richtlinie gibt es einige Änderungen, von denen hier nur die wichtigsten dargestellt werden sollen:

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Promotionen und Habilitationen auf dem Gebiet der NeuroIntensivmedizin
Sonntag, den 16. August 2015 um 13:23 Uhr

HabilitationsarbeitenBasierend auf einer Umfrage an alle Mitglieder der DGNI wurden in diesem und im letzten Jahr mehrere Promotions- und Habilitationsarbeiten auf dem Gebiet der NeuroIntensivmedizin angefertigt.

Führend sind Studien auf dem Gebiet des ischämischen Schlaganfalls, wie z.B. Stentgestützte Thrombektomie versus iv-Lyse bei Hirnfarkten durch Verschlüsse proximaler Hirnarterien von Dr. Dominic Grande (Celle), Thrombolyseentscheidungen bei neuen oralen Antikoagulantien, Telemedizin-Projekt Auswertungen der systemischen Thrombolyse der zerebrovaskulären Arbeitsgruppe des Universitätsklinikums Dresden, tierexperimentielle Arbeiten zur Dysfunktion der Blut-Hirn-Schranke bei Ischämien von PD Dr. Dominik Michalski (Leipzig).

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